Da ich mit Trix Express Modulen wahrscheinlich nie an FREMO-Treffen teilnehmen werde, habe ich angelehnt an die Fremo-Normen meine eigene "Modul-Norm" entwickelt. Eigentlich sind es zwei Arten von Normen, ich sage zur einen "Modulnorm" und zur anderen "Bretternorm". Zuerst zu den Modulen:
Es gibt Schnittstellen
(Die Grafiken werden mit groß mit 1700x700 Pixel angezeigt, wenn man darauf klickt)
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Die Module werden mit Eisenschrauben mit Flügelmutter an den beiden Bohrungen links und rechts des Tragelochs verbunden. Sicherheitshalber gibt es noch ein Verschraubungsloch über dem Trageloch für den Fall, dass aus irgendwelchen Gründen (Geländegestaltung) eines der beiden anderen Löcher nicht verwendet werden kann.
Die Schienenverbinder bleiben an den Schienen. Damit muss wohl beim Transport und beim Verstauen der Module etwas mehr achtgegeben werden, dass diese nicht irgendwo hängen bleiben. Der Vorteil einer sicheren Schienenverbindung und der Stromführung machen diesen Nachteil aber wett. Mittelleiter sind teilweise an den Endstücken vorhanden. Es ist aber auch kein Problem, diese beim Modulende generell zu entfernen und nur bei Bedarf zu verwenden.
Nach ersten Versuchen mit einer 4-poligen Ringleitung (2 Pole für Fahrstrom, 2 Pole für Wechselstrom) bin ich dann doch auf eine 3-polige Ringleitung umgestiegen, bei der alle DREI von Trix Express bedienten Pole (zwei getrennt Außenleiter und der Mittelleier) in der Ringleitung geführt werden. Das ermöglicht es, auf Wunsch auch Standard-Zweileiter-Loks einzusetzen, wenn die beiden Außenschienen elektrisch getrennt sind.
Wechselstrom werde ich nicht in der Ringleitung führen, da es sehr viele Module gibt, in denen weder Schalt- noch Beleuchtstrom nötig ist. Vielmehr werde ich bei jedem Moul, wo dies notwendig ist, zwei Buchsen an der Rückwand montieren um bei Bedarf Wechselstrom zuzuführen.
Die drei Pole der Fahrstrom-Ringleitung werden von 3 x 1 mm Stromkabel geführt, wie sie im Haushalt für Schuko-Stecker-Kabel verwendet werden.
Rechts ("östlich") mit Stecker, links ("westlich") mit Buchsen. Stecher und Buchsen von Conrad, leider nicht in den passenden Farben.
Zweigleisige Module werden auch mit zwei Ringleitungen geführt. Die oben abgegebene Definition betrifft das südliche Gleis. Beim nördlichen Gleis ist die Belegung generell spiegelverkehrt (sowohl die Polbelegung des Gleises wie auch die Steckerbelegung.
(Weitere Details folgen ...)
Meine "Bretternorm" hat sich aus der Notwendigkeit für Teststrecken ergeben. Bretter sind prinzipiell 6 mm Spannplatten, auf denen das Gleis mit 4 mm Korkunterlage montiert wird. Durch Unterlegen von "Untergerüsten" in der Höhe von 10 cm ergibt sich wieder die Höhe der Module, sodass Bretter mit Modulen kombiniert werden können.
Ausgangspunkt war das Brett mit 120 x 90 cm, auf dem prinzipiell ein zweigleisiges Oval Platz findet. Ich habe aber nur das innere Oval geschlossen und das äußere Oval für Anschlussbretter geöffnet.
Streckenbretter sind somit 110 x 40 cm. Die Länge von 110 cm ergibt sich aus 6 geraden Trix-Express-Gleisen. Die Breite von 40 cm aus der Hälfte der 90 cm-Bretter, wobei duch dir Verringerung auf 40 cm (statt 45 cm) prinzipiell Platz bleibt, um Kabel zu verstekcen oder einen Hintergrund zu installieren. Ausserdem ist die Verbindung mit den 120x90 Brettern einfacher, wenn ein gewisser Spielraum da ist.
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Mai 2009: Die Bretternorm erhält Kästen!
Bisher waren die Bretter wirklich nur Bretter. Mit den neuen Kästen können sie nun einfach gestapelt werden. Auch die senkrechte Lagerung ist leichter möglich.