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DIE REISE VOM 26.DEZEMBER 2004 - 8. JANUAR 2005 |
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NEGOCOM - BENIN SASIA - ÖSTERREICH
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GEHÖRLOSENSCHULE IN COTONOU Alles in Allem hat diese Reise wieder die Notwendigkeit des Projektes SASIA gezeigt. Es fehlt an allen Schulen an Schulmaterial wie Bleistiften, Buntstiften , Kugelschreiber, Wasserfarben . Durch die Unterstützung aus Österreich konnte zum Beispiel die Gehörlosenschule in Cotonou wieder großzügig ausgerüstet werden. Marcel , einer der Leiter dieser Schule, und andere Professoren empfingen uns mit der Freude, die wir in Benin ja schon fast gewohnt sind. Für die gehörlosen Kinder steht jetzt allerdings ein anderes Problem ins Haus: eine Übersiedlung. Ihr Areal wird von der Stadt gebraucht, und jetzt werden sie weit außerhalb der Stadt in einem neuen Gebäude untergebracht. Das bedeutet wieder Probleme für die Kinder , die in der Umgebung zu Hause sind und dann womöglich durch die Entfernung nicht mehr zur Schule gehen können. Auch hier hoffen wir mit unserem Partner in Benin eine Lösung (z.B. Shuttledienst) zu finden. |
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FRAUENPROJEKT
Auch in den Frauengruppen tut sich allerhand. Sie wissen , dass sie nur mit tatkräftiger Mitarbeit überleben können. Viele Einzelgespräche zeigen auch die Notwendigkeit von Seelsorge, denn manche Frauen stehen vor scheinbar unüberwindlichen Hindernissen. Sie sind von ihren Männern verlassen worden oder sie werden als junge Mädchen an ältere Männer verheiratet. Mit einer Ausbildung am Computer oder mit dem Besuch von Kochseminaren lernen sie auf eigenen Füßen zu stehen. Das Wichtigste , ihnen ein Selbstwertgefühl zu vermitteln, ist die Aufgabe von SASIA. Außerdem ist die Analphabetenrate in Benin noch ziemlich hoch und so werden unter Frauen Alphabetisierungsprojekte in Dangbo und Gbada gestartet. |
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WAISENKINDER
Die Waisenkinder, die durch österreichische Paten unterstützt werden, haben sich SEHR positiv entwickelt . Es werden jetzt bereits 16 Waisenkinder gefördert, damit sie die Schule besuchen können. Ein Zusammentreffen mit ihnen zu Silvester war ein Höhepunkt dieser Reise . Sie bekamen von den Pateneltern aus Österreich zum Teil noch zusätzlich Schulmaterialien. |
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Für dieses Jahr wird als nächster Schritt der Bau eines Kommunikationshauses, „Haus des Lichts“, ins Auge gefasst. Dieses Haus soll als Schulungszentrum für die Frauenprojekte sowie ein Schulgebäude für den Aufbau einer Schule beinhalten. Das Grundstück wurde bereits gekauft. Es steht nun die Errichtung dieses Hauses bevor. Dafür benötigen wir natürlich eine finanzielle Unterstützung, denn, obwohl es in Afrika gebaut wird, ist es aufgrund der Importwaren nicht gerade billig. Die erste Bauetappe (1 Klassenraum, 1 Büro, Schulhof mit Sportplatz und Kochstelle, 1 Magazin, Sanitäranlagen Strominstallationen, ...) kostet ca. 35.000Euro. Wenn jemand mithelfen will, dieses Schulgebäude zu finanzieren, so gibt es die Möglichkeit einen Baustein zu kaufen (100, 500, 1000 Euro). Schon jetzt möchten wir uns für eure Mithilfe recht herzlich bedanken !
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Bilder der Reise
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15.7.2005 Beeindruckender Benefizabend zu Gunsten von SASIA Ein großartiger, abwechslungsreicher Abend liegt hinter uns! Eine bunte Mischung aus Tanz, Musik und Information wurde an diesem Abend geboten und begeisterte die Zuschauer im Aschacher Veranstaltungszentrum, welches bis auf den letzten Platz gefüllt war: Angefangen von dem professionell aufbereitenden Intro von Lukas Elsener und Philipp Raab, unseren beiden jugendlichen Technikern, bis zu den Schlussakkorden zu den Klängen von „Nkosi sikelele Africa“ , der heimlichen Hymne des afrikanischen Kontinentes, wurde das Projekt für die Unterstützung von Witwen und Waisen in Benin in den Mittelpunkt gerückt. Sowohl heimische als auch auswärtige jugendliche und professionelle Künstler stellten sich allesamt unentgeltlich in den Dienst dieser Sache. Gleich zu Beginn entführte uns Musikschullehrer Herwig Stieger mit seiner 10-Mann/Frau starken Percussionband in den Dschungel Afrikas. Albin Zaininger beherrschte die Marimba mit seinen vier Schlägeln virtuos. Ein weiterer Höhepunkt war das Trio um Landesmusikschuldirektor Mag. Kurt Tischlinger. In seinem Sog spielten die Nachwuchskünstler Im Zentrum stand aber der Filmbericht von der letzten Reise nach Benin, der den aktuellen Stand des Projektes zeigte. Prof. Dr. Sovoessi, unser Partner in Benin, der die Projekte vor Ort begleitet, gab zuvor einen Einblick in die Ziele. Vorher begrüßte er uns in der dortigen lokalen Sprache. Derzeit werden vier Frauengruppen mit insgesamt 70 Frauen betreut, welche eine Ausbildung in Kochen und in der Herstellung von Backwaren und Fruchtsäften genießen können, um sie dann auf dem Markt zu verkaufen. Auch haben bereits 20 Waisenkinder die Möglichkeit die Schule in Benin zu besuchen. Sie werden von Paten in Österreich unterstützt. Wir möchten uns noch einmal herzlich für die Unterstützung bedanken.
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