Aschacher Jugend hilft mit!

Aschacher Mädchen unterstützten Sasia durch den Verkauf von Selbstgebasteltem und Keksen auf einem Weihnachtsbasar.

 

 

Filmpräsentation am 14.11.2008

Die Filmpräsentationen am 14.11.2008 in der HS Tragwein haben bei den Schülern und den Lehrern ziemlichen Eindruck hinterlassen. Am Elternsprechtag organisierte Frau Direktor Gabriele Gould und Frau Fachlehrer Isolde Katzmayr einen Weihnachtsverkaufsmarkt. Dabei wurden neben
Plüschtieren auch Schulmaterialien für die Kinder in Benin gesammelt.

Vielen herzlichen Dank an den Lehrkörper und die Schüler für den tollen Einsatz.

 

 

Zeitungsausschnitt aus der Eferdinger Rundschau vom 04.12.08
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SASIA im Hamerling-Gymnasium Linz

Am Freitag, 28.11.08, war SASIA zu Gast im „Hamerling-Gymnasium“ in Linz und konnte den Film „…und du sollst auch leben“ dreimal präsentieren.

Die jeweils anschließenden Diskussionsrunden zeigten das Interesse der Gymnasiasten. Die 8. Klasse (Gruppenfoto) konnte sich außerdem über den Stand ihres Waisenkindes Mourichid informieren.“

 

Super-Friday für das Projekt SASIA

„Der Freitag, 14.11.08, entwickelte sich zu einem Super-Friday für das Projekt SASIA. Am Vormittag stellten wir unser Projekt den 8 Klassen (insgesamt ca. 150 Schüler) der Hauptschule Tragwein vor. Für die 3. und 4. Klasse wurde der Film: „….und du sollst auch leben!“ und für die 1. und 2. Klassen der Film „Silas und Odette – Alltag eines Waisenkindes“ gezeigt. Als Ehrengast konnte der Bürgermeister, Herr Josef Naderer, begrüßt werden. Lehrer und Schüler waren gleichermaßen beeindruckt.

Herzlichen Dank an die Direktorin der HS Tragwein, Frau Gabriele Gould, und die Fachlehrerin Frau Isolde Katzmayr für die Organisation dieses Vormittags.

 

Am späten Nachmittag konnten wir unser Projekt im Rahmen einer Geburtstagsfeier von DI. Hubert Laus vor ca. 100 Gästen vorstellen. Das Motto des Sachverständigen für Verkehrstechnik  lautete: „Geht mir was ab? – Mir geht nichts ab!“ Und so waren wir als Ehrengäste in den Kulturtreff in Alkoven-Hartheim eingeladen worden. Durch das Herumreichen eines Brotkörberls kam dann ganz spontan soviel Geld zusammen, dass zwei Waisenkinder ein Jahr lang die Schule besuchen können. Außerdem wird in Zukunft zusätzlich ein weiteres Waisenkind aus Benin von einem Ehepaar unterstützt werden. Herzlichen Dank an Hubert Laus und an seine Frau.“

 

 

 

Zeitungsauszug aus der Rundschau
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Vorstellung des Projekts in der 1. Klasse der HS Neukirchen




Am Montag, den 3.11.08, besuchten wir auf Einladung von Fachlehrerin Anna Pöcherstorfer die 1.Klasse der Hauptschule Neukirchen am Walde. Es wurde der Film „Silas und Odette, der Alltag zweier Waisenkinder in Benin“ gezeigt. Erfreulich war, dass nicht nur die Kinder rege an diesem Filmvortrag teilnahmen, sondern auch einige Eltern, die sich für das Projekt interessierten.

Es wird überlegt, ein Waisenkind zu unterstützen.

Herzlichen Dank.

 

Ausbildung der Frauengruppen JESUGNON und MAWULOME von Gbada


In Gbada, einen Vorort von Porto Novo, wurden zwei neue Frauengruppen gegründet. Die Gruppen mit den Namen „JESUGNON“ und „MAWULOME“ sind nun ein weiterer Lichtblick in der lokalen Bekämpfung der Armut. Ihre Hauptziele sind das Erlernen zur Konservierung von Tomaten und die Herstellung von Seifen.

Zum ersten Mal ist es nun möglich, dass eine bereits ausgebildete Frauengruppe aus Dangbo diese interessierten Frauen unterrichtet, was gelebte Nächstenliebe bedeutet. Mit der Hilfe unseres Partners Dr. Jacob Sovoessi, dessen Frau Jeanne und den Mitarbeitern von NEGO-COM ist es möglich, kleine Schritte zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort zu ermöglichen.


Seifenherstellung


Konservierung von Tomaten

Konservierung von zermalten Tomaten

Ausbildnerin

 

...und das Schulgebäude wird fertig
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Bericht des Ausfluges der Waisenkinder vom 27.9.2008,
ein Bericht von Dr. Jacob Sovoessi

 

Am Samstag, dem 27. September 2008, fand ein Ausflug einiger Waisenkinder nach Ouidah statt (Ouidah ist der geschichtsträchtigste Ort in Benin, ging doch von hier aus der erste Sklaventransport in der Geschichte der Sklaverei nach Amerika, Anm.). An diesem Ausflug nahmen 15 Waisenkinder, ein Elternteil und 2 Mitarbeiter von NEGO-COM teil (siehe Liste). Der Start des Ausfluges war um 7,45 Uhr vor dem Büro von NEGO-COM mit den Kindern aus der Region von Porto Novo. Nachher wurden die restlichen Kinder, welche nicht in der Hauptstadt wohnen, abgeholt.

Nach einem Frühstück in einer Schule in Godomey wurde der Ausflug um 9,52 Uhr fortgesetzt. Um 10,30 Uhr kamen wir in Ouidah an.

Das historische Museum von Ouidah wurde zuerst besucht. Durch das Gebäude führte uns Mr. Jules AZAGOUN. Im Museum war es nicht nur eine Frage der Besichtigung von Objekten und historischen Überresten, es war vor allem auch eine Erzählung über die Ereignisse im ehemaligen Königreich Dahomey. Dieser Besuch hat den Kindern erlaubt, reiche Bekanntschaft/Informationen in Sachen Emotion und Unterricht zu machen. Sie lernten auch die verschiedenen Könige kennen: vom ersten König GANGNIHESSOU bis zum letzten AGOLI-AGBO. Auf Fragen der Kinder erklärte er im Allgemeinen die repräsentativen  Symbole jedes Königs.

Die Überreste der Kettenfesseln und anderen Utensilien wurden den Kindern gezeigt: Tauschobjekte, Apparate, Halsketten, welche die Sklavenhändler zum Tausch anboten, wurden ihnen gezeigt. Um den Besuch zu beschließen, konnten die Kinder noch das Dorf und den touristischen Markt besuchen. Dort entdeckten sie schöne Skulpturen, lokal fabriziertes Gewand, Wandbehänge und andere Objekte, die von einheimischen Künstlern geschaffen wurden. Dieser Besuch im Museum endete um 12 Uhr.

Nachher begab man sich auf die „Sklavenstraße“. Die Sklavenstraße war die Straße, die die Sklaven an die Küste von Ouidah gehen mussten, wo sie dann auf ein Sklavenboot mit unbekanntem Ziel verschifft wurden. Sie entdeckten folgende wichtige Sehenswürdigkeiten:
La place CHACHA, la place ZOMAI, das Memorial von Zoungbodji, der Baum des Vergessens und die Pforte des Nichtwiederkehrens.

Bei jeder Etappe von dieser Reise tauchte der Reiseführer den einen oder den anderen in die Vergangenheit, manchmal getönt durch Traurigkeit, viel Emotion, aber auch manchmal heroisch gefärbt, Freude und Bewunderung. Es empfiehlt sich diese Strecke der „Sklavenstraße“ zu gehen, denn es ist auch eine Gelegenheit, in den Schrecken des anhaltenden Leidens durch unsere Vorfahren einzutauchen. Entlang dieser Straße kann man Sehenswürdigkeiten, wie sie der Platz Zomatchi, die Symbole der Könige vom Königreich Dahomey und die Amazonen durch die gigantischen Skulpturen repräsentieren, bewundern.

Der Höhepunkt dieser Exkursion, war der Strand, wo die Teilnehmer um 13,30 Uhr das Mittagessen zu sich nahmen. Nach einigen Minuten der Ruhe, organisierten einige zwei Mannschaften, um ein Fußballspiel am Strand zu veranstalten, während andere wieder die Zeit nutzen um zu plaudern und Spaß zu haben. Andere wiederum setzten ihre Pause unter dem Schatten der Palmen fort.

Die Reisegruppe verließ Ouidah um 16 Uhr und kam um 19,10 Uhr in Porto Novo an.
In der Zwischenzeit wurde ihnen auch ein kleiner Imbiss gereicht, bevor sie wieder nach Hause zurückkehrten.

Die Teilnehmer an diesem Ausflug waren:

BETE Silas, TOLO Murielle und David, TECLE Eben-Ezer und Midodji Othniel, DJIMASSE Osee Gracia, SOKPOLY Gauthier und Misericorde Honorine, AMOUSSOU Fabrice, GANGNIAHOSSOU Marc, ZOUNDE Aldemar und Chantal, SOVOESSI Berakel, HOUEDANOU Emmanuel, Stephane und Kandji Celestine, ATHIGBEDJOU Ernest (Nego-Com), GBEDAN Andre



Baum des Vergessens
´
Pforte des
Nicht-wieder-Kehrens

Zomai

Platz Chacha

 

 

Bericht Ende Juni

 

Unser Projekt SASIA-support a school in Africa entwickelt sich immer weiter! In Dowa, einem Vorort der Hauptstadt Porto Novo, gab es ein Zusammentreffen mit dem im Jänner gegründeten Frauenprojekt. Die Teilnehmerinnen waren mit großem Eifer dabei, Grundkenntnisse in ihrer Entwicklung als selbständige Menschen zu erlernen. Wissenswertes über Familie und Eigeninitiative wurde von unserem Leiter der Partnerorganisation NEGOCOM, Dr. Sovoessi, weitergegeben.

 

In Tokpota, wo auch unser Ausbildungszentrum entsteht, wurde eine zweite Frauengruppe gegründet.

Der Alphabetisierungskurs für die Mädchen des 1. Jahrganges wird mit Ende des Schuljahres abgeschlossen sein.

 

Das berührendste Erlebnis, das wir bei unserer letzten Reise im Jänner hatten, war der Besuch des Waisenhauses ONDAM, das von Schwester, Marie Josephine aus Ruanda, selber einmal Flüchtling, geführt wird. Zur Erinnerung:

Wir mussten sehen, wie der Schlafsaal der Burschen nicht einmal Matratzen zum Schlafen hatte. Kurzerhand haben wir damals beschlossen, 10 Matratzen zu kaufen, die auch für inkontinente Kinder (aufgrund der Traumata) tauglich sind. Beiliegend die Fotos beim Erhalt der Matratzen mit Ansprache und Gesängen. Endlich müssen sie nicht mehr auf eisernen Gestellen schlafen (Gruppenbild: rechts Sr. Marie Josephine, Mitte Dr. Sovoessi mit den Waisenkindern von ONDAM).

 

Die neu gegründete Jugendfußballmannschaft von Tokpota trainiert fleißig, soweit dies halt möglich ist. Der Fußballplatz besteht aus einer unebenen Sandfläche und die Tore sind zwei größere Steine. Dabei wird der Abstand der beiden Steine je nach Situation des Spiels ein bisschen verändert.

 

Wir durften im Mai im BORG in Vöcklabruck und im BORG in Hagenberg unser Projekt vorstellen, wo der Film, „….und du sollst auch leben“ von Brigitte und Josef Elsener, gezeigt und kommentiert wurde. Dabei hat die Klasse im HagenBORG spontan in Aussicht gestellt, das Projekt SASIA laufend zu unterstützen. Wir freuen uns natürlich schon auf diese Zusammenarbeit. Als nächstes sind wir in der HS Aschach zu Gast, wo die 4.Klasse, unter Leitung von Koll. Strasser Petra uns schon im Vorjahr mit Fußballdressen unterstützt hat.

 

Wir sind deshalb Guten Mutes, dass es immer wieder weitergeht.

 

Ein vielfaches Vergelt’s Gott und schönen Urlaub wünschen euch

 

Brigitte und Josef Elsener

SASIA-support a school in Africa

Siernerstraße 46

4082 Aschach/Donau

www.aschach.at/sasia

sasia@gmx.at

Tel. 0660 4030598

 


 

Vortrag im BORG Hagenberg

„Besonders interessierte Schüler fanden wir im BORG für Kommunikation im Softwarepark Hagenberg bei unserer Filmpräsentation vor.
Die anschließenden Fragen waren sehr anregend und tiefgründig.“

 

Vortrag bei Grace International Fellowship

Die Präsentation des
neuen Filmes von
Josef und Brigitte Elsener

„Zum 2. Mal in diesem Jahr wurden wir von unserer christlichen, Englisch sprechenden Gemeinde Grace International Fellowship in Linz eingeladen, um diesmal unseren neuen Film „…und du sollst auch leben“ zu präsentieren. Nach dem Film konnte noch afrikanisches Essen, zubereitet von Pflegesohn Seidou, gekostet werden.“

 

Reisebericht 2008

 

Ein Wechselbad der Gefühle sollte unsere Reise werden, doch Gott sei Dank, die Freude siegte!

Noch nie wurde uns der Unterschied so klar zwischen verzweifelten Kindern (wie wir sie zum Beispiel in einem Waisenhaus antrafen) und solchen, die durch eine Patenschaft eine Perspektive für ihr Leben haben, weil sie in der Großfamilie bleiben dürfen und eine ordentliche Schulausbildung bekommen.

 

Die mitgebrachten Schulmaterialien wurden in den entlegensten Dörfern (nur mit Boot erreichbar!) mit Trommelwirbel, Tanz und Gesang in Empfang genommen.

Wir sind allen Spendern dankbar und bitten bereits jetzt wieder uns diesbezüglich zu unterstützen, da unser Lager nun endgültig aufgebraucht ist.

 

Bereits zwei Frauengruppen arbeiten mittlerweile selbständig, und die erste Mädchenalphabetisierungsgruppe wird im Sommer ihre Ausbildung abschließen. Diese Mädchen haben ja nebenbei auch eine Berufsausbildung genossen.

 

Das Aids – Programm wurde überall mit großem Interesse aufgenommen. Erstaunlicherweise stellt man bereits einen großen Umdenkprozess bez. Polygamie bei den Männern fest.

Auch jede Form von Beschneidung wird immer kritischer betrachtet. Viele Jugendliche werden zu Multiplikatoren ausgebildet, um die Aufklärung rund um dieses Thema voranzutreiben.

 

Nicht unerwähnt soll auch die Gründung einer Fußballmannschaft in einem Stadtteil Porto - Novos bleiben, die durch mitgebrachte Dressen und Fußbälle möglich war und Jubelgeschrei auslöste. Es gibt ja sonst absolut keine Möglichkeiten einer Freizeitgestaltung!

 

Trotz - wie für Afrika typisch - unerwarteter Preiserhöhungen (besonders für Zement, er kostet in Benin das Dreifache wie in Österreich, ein durchschnittlicher Monatslohn beträgt jedoch nur ein Fünfzehntel!) konnte der Rohbau des Schulgebäudes fertig gestellt werden.

In der nächsten Bauetappe sollen Strom- und Installationsanschlüsse folgen sowie Fenster und Türen installiert und das nötige Equipment angebracht werden.

 

Alles in allem können wir nur sagen, wir sind bescheiden fort gereist und reich im Herzen zurückgekehrt. So freuen wir uns schon wieder auf unsere nächste Reise zu unseren Freunden in Benin!

 

 

 

Bildergalerie

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SASIA stellt sich im BRG Vöcklabruck vor!

Vor 53 Schülern der 1. und 2. Klasse des BRG konnten Brigitte und Josef Elsener ihr Projekt SASIA vorstellen. Dank der Initiative von Frau Professor Kaissl bekamen die Kinder Einblick in das 2001 entstandene humanitäre Projekt. Dabei konnten insgesamt 260 Euro dem Projekt zugeführt werden. Herzlichen Dank an die Kinder und Lehrkräfte für die Möglichkeit, bei euch gewesen zu sein.