Tagebuch der Reise nach Korea im Februar 2008

(leider noch nicht vollständig ...)

Nach Weihnachten 2007 wurde ich gefragt, ob ich im Februar zu einer Konferenz in Seoul fliegen möchte/könnte. Am 26. 1. 2008 kam dann die  offiziellen Einladung der UPF. Die "Universal Peace Federation" (kurz UPF) ist eines der Friedensprojekte, die von Rev. Moon ins Leben gerufen wurden. Die UPF hieß früher "International and Interreligious Federation for World Peace (IIFWP)". In Österreich ist UPF über den Verein "Föderation für Weltfrieden" tätig (www.weltfriede.at

Zu den Tätigkeiten der UPF zählen u.a. auch die Ernennung und Vernetzung von "Ambassadors for Peace", seit 1981 die Abhaltung des "World Summit on Peace" und seit 2006 die Organisation des "Global Peace Festivals". Die Präsidentschaft des UPF und das "Global Peace Council" setzen sich aus Würdenträgern verschiedener Religionen, Wissenschaftlern und (meist ehemaligen) Politikern zusammen. Das "World Summit on Peace 2008" fand von 9. bis 13. Februar in Seoul statt.

Ankunft in Korea

Somit wurde der Abflug auf 7. Februar festgelegt. Von Wien weg ging es über Paris nach Seoul. Bei der Ankunft am Vormittag des 8. Februar die erste Überraschung: Die Koffer waren nicht da ... Naja, Ausruhen nach dem 10 Stunden Flug ist auch ohne Koffer möglich. Die Konferenz findet in Marriot Hotel im Zentrum von Seoul statt, dort ist auch ein Zimmer für mich gebucht. Tolles Hotel, tolle Zimmer, spitzen Essen, Stromstecker passt, Breitbandinternet im Zimmer, Golfrange im Untergeschoß ...

Links: Hotel JW Marriot, Seoul (Hotel-Homepage), Google-Map Link (zeigt die Lage und die Umgebung)

Nach dem Abendessen (die Koffen waren immer noch nicht da) machte ich einen Spaziergang zum Han-Ufer. Das Wetter war kalt, aber trocken, ein angenehmes Spazierwetter. Was mir auffiel: Die Luft war überraschend gut, der Verkehr zwar heftig, aber überraschend leise. Eigenartig: Beim ganzen Spaziergang (1 Stunde) sah ich nur zwei kleine LKWs! Sonst nur Limosinen und Busse. Keine Tracks, auch keine kleinen PKWs, kaum alte Autos - aber viele, viele Autos.

Am Samstag ging ich nach dem Frühstück ins Shinsegae Einkaufszentrum, das gleich an das Marriot Hotel anschließt. (Von meinem Zimmer sehe ich auf das Kaufhaus hinunter) 12 Stockwerke hochwertiger Markenware, natürlich viel Mode und Sport (ein halbes Stockwerk nur Golf und Golfbekleidung), in der Haushaltabteilung alles von Fissler (Kochtöpfe) bis Bunzlauer Keramik. Swarowski habe in vielen Abteilungen immer wieder gesehen.

Da sich das Marriot ja auch direkt neben der "Central Station" befindet, habe ich dann auch dort noch eine Runde gedreht und einige Fotos gemacht - bevor ich mich im Hotel noch einmal eine Stunde hinlegte (der Jet-Lag ist noch nicht ganz überwunden).

Am Nachmittag traf auch mein Zimmerkollege ein, Professor Dimitar Mircev aus Skopje (Mazedonien), ehemaliger Botschafter Mazedoniens in Slowenien und im Vatikan (Link zur Fakultät), am Abend traf die Delegation aus der Schweiz ein (Foto rechts unten), mit denen ich dann auch nach der Konferenz noch viel unterwegs war:

Samstag, 9. Februar 2008: Die Konferenz beginnt

Am Samstagabend begann schließlich die Konferenz mit einem Dinner. Beim Eingang wurde jeder Teilnehmer persönlich von Mr. und Mrs. Walsh, Mr. und Mrs. Kwak und Mr. und Mrs. Schuschkewitsch begrüßt.  Nach einem Lied (aus "Sound of Music") sprachen Sir James Mancham (Gründungspräsident der Seychellen), Prof. Stanislau Schuschkewitsch (einer der Gründer der GUS, was damals das Ende der Sowjetunion bedeutete) und Botschafter Krishna Rajan aus Indien.








Begrüßung durch
Prof. Schuschketisch
     

Links:

Lied "Climb every Mountain"

Sir James Mancham

Stanislau Schuschkewitsch

Sonntag, 10. Februar 2008

Der Sonntag begann um 7 Uhr mit einer interreligiösen Morgenandacht. Ein Baptistenprediger, ein Immam und ein protestanitscher Geistlicher haben jeweils 10 Minuten gebetet und gesprochen. Frühstück gab es um 7:30 Uhr, die Vorträge begannen um 9 Uhr.

Die Redner des Vormittags (Session I) waren der Premierminister von Samoa, der Premierminister von Vanuatu, der ehem. Premierminister (1996-2007) von Sierra Leone, die Stv. Premierministerin von Swaziland und der Gründer und Vorsitzende des Jordanischen Interfaith CoExistance Research Centers. Anschließend hielt Dr. Kwak eine "Chairmans Address".  

Links zu den Webeintragungen der Redner:

     
     

Thema der Session II war "A Vision of Peace: One Family under God". Jack Corley und Ursula McLackland präsentierten die "Prinzipien der Schöpfung" als Basis einer Vision für den Frieden.

In Session III präsentierte Dr. Andrew Wilson "The Cause of Conflict" und Gordon Anderson "Principles of Peacebuilding".

Session IV war der erste Teil der Präsentation von Friedensprojekten:

Leider konnte ich den Sessions II bis IV nur teilweise teilnehmen, da mein Magen revoltierte und das Frühstück zurückschickte. So konnte ich auch an der Shopping-Tour, die nach dem Abendessen am Plan stand, nicht teilnehmen, sondern beruhigte meinen Magen durch ein paar Stunden Extraschlaf.

Weitere Bilder:

   

 

Montag, 11. Februar 2008

Nach dem Morningservice (mit Immam Murad aus Jordanien und Zelaya aus Honduras) saß ich beim Frühstück mit Fritz Piepenburg (UPF Deutschland), Dr. Gisela Münster (Theologin, Uni München), Dr. Dieter Schmidt (Arzt aus Deutschland), Hamilton Green (ehemal. Premierminister aus Guyana und Mitglied der Präsidentschaft von UPF) , Pastor Dr. Barrat (ALC) und ..... (Abgeordnete zum Parlamentvon Litauen) - sehr interessante Kontakte ....

Am Vormittag gab es in Session V zuerst wieder Berichte von hochrangigen Politikern:

und anschließend die Keynote von Hyun Jin Moon, dem 3. Sohn von Rev. Sun Myung Moon

 

Session VI setzte die Präsentation der Projekte von UPF fort:

Session VII war dem Thema "Friedensbotschafter" gewidmet: Nach einer Präsentation über die Bedeutung von und die Prinzipien der Friedensbotschafter von Jim Flynn erzählten einige Friedensbotschafter über ihre Erfahrungen:

 

Die Sektion VIII war dann die Closing Session, bei der noch einmal bedeutende Persönlichkeiten zu Wort kamen:

 

Somit ging ein zweitägiges Programm zu Ende, das sehr eindrucksvoll zeigte, wie sehr "Father Moon" von wichtigen Leuten der Gesellschaft geschätzt wird.

Dienstag, 12. Februar 2008

Heute ging es früh los: Um 6:30 Frühstück, um 7:30 Abfahrt zum Chung Jung Goong Peace Museum zur Geburtstagsfeier für Reverend Moon.

Im Bus kam ich neben Frau Prof. Gisela Münster aus München zu sitzen. Ich hatte sie bei der Konferenz schon ein paarmal kurz gertoffen (sie war froh, dass es doch noch einen deutschsprechenden Menschen in Korea gab), aber kaum Gelegenheit zu einem echten Gespräch. Im Bus ergab sich das aber. ... Mehr darüber aber später.

Das Chung Jung Goong Peace Museum ist ein eindrucksvoller Bau. Als wir dort hineingingen, meinte Frau Münster "Schon ein kleiner Vatikan" - einfach toll! Die Größe, der Marmor, die Kunstwerke ....

 
 

Mittwoch, 13. Februar 2008

Im Chong-A Camp (einem großen Jugendzentrum in der Nähe von Cheong Pyong) konnte ich bei der "Cheon Il Guk Leaders Assembly" teilnehmen. Die CIG Leaders Assembly ist ein (jährliches) Treffen von Kirchenleitern der Vereinigungskirche aus aller Welt und Projektleitern der verschiedenen Friedens-, Sport-, Erziehungs-, Sozial- und Wirtschaftsprojekte, die aus der Vereinigungsbewegung entstanden sind. Es gab interessante Berichte, vor allem über die geplanten "Global Peace Festivals" in allen Kontinenten und die Arbeiten für die Weltausstellung 2012 in Yesou

 

 

Donnerstag, 14. Februar 2008

Rückfahrt nach Seoul, typisch koreanisches Frühstück in einem kleinen Gasthaus an der Straße, Teilnahme an der Eröffnung des CARP-World-HQ.

 

Mittagessen mit Präs. Dr. Park (am "Berliner Platz"), Shopping in In Sa Dong, Abendspaziergang

 

 

Freitag, 15. Februar 2008

Zurück in Seoul (Hotel President), Frühstück bei Donkin' Donats, Shopping in Yong San Gu

 
     

Samstag, 16. Februar 2008

Besuch eines Gottesdienstes in der Chong Pa Dong Church in Seoul

   

Sonntag, 17. Februar 2008

Besuch des Freilichtmuseums .... Abendessen mit Peter Zöhrer

 

 

Montag, 18. Februar 2008

Busfahrt nach Cheong Pyung, um das dortige "Training Center for Heaven and Earth" zu besuchen
Beim Spaziergang zum "Tree of Blessing" lerne ich einen Musiker aus der Slowakei kennen, der mir seine sehr bewegende Lebensgeschichte erzählt.

Link zu Google Maps in die Gegend, in der sich die o.g. Orte befinden: 

 


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