| Geschichte des Fischermuseums |
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Dem OÖ. Landesfischereiverband bot sich die einmalige Gelegenheit, an einem gut geeigneten und örtlich passenden Standort, nämlich in Aschach direkt an der Donau ein Fischermuseum neu zu gestalten. Nach langwierigen Verhandlungen, Gesprächen, diversen Überlegungen und vielen Arbeitsstunden konnte das Fischermuseum gemeinsam mit dem Schoppermuseum am 8. Mai 2004 feierlich eröffnet werden. Gezeigt wird im Fischermuseum die Entwicklung des Fischfanges, insbesondere die Weiterentwicklung von Geräten und Fangmethoden sowie das Fischerhandwerk bzw. die Berufsfischerei. Die Ausstellungsstücke geben erschöpfend Auskunft über den in jüngster Zeit praktizierten Fischfang sowie über die Art und Weise der gefertigten Fanggeräte. Präparate von Fischen aus heimischen Gewässern und Tieren am Wasser runden die Ausstellung ab. Der Wegfall früherer Nebengewässer und Altarme sowie Kraftwerksbau und Schifffahrt führten zum Niedergang der Berufsfischerei an der Donau. Die einst vom Berufsfischer gepflegte Kultur des Fischfanges ging dann verloren, während dieser Zeit nahm auf der anderen Seite die Angelfischerei einen ungeahnten Aufschwung. Der Fischfang in unserer Zeit dient nicht mehr (ausschließlich) dem Nahrungserwerb, sondern ist für viele Fischer eine sinnvolle Gestaltung der Freizeit in der Natur geworden. Das von Generation zu Generation weitergegebene fischereiliche Kulturgut zu erhalten, ist eine der Aufgaben des OÖ. Landesfischereiverbandes. Im Fischermuseum wird dieser spezielle Zweig der Landeskultur für spätere Generationen konserviert. Der Großteil der gezeigten Exponate wird zur Verfügung gestellt von: Errichtet wurde das Fischermuseum Aschach/D. unter Mitwirkung von: Für die Gestaltung zeichnen nach unzähligen Arbeitsstunden verantwortlich: Ihnen, und allen die zur Verwirklichung des Fischermuseums beigetragen haben, Dank und Anerkennung. |
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